Ernst F.W Alexanderson
    - Schwedischer Elektroingenieur und Erfinder
Ernst Alexanderson A young Ernst Alexanderson Alexanderson demonstrates Nach der Abschlussprüfung an der Technischen Hochschule in Stockholm setzte Alexanderson seine Studien an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg fort.

1901 wanderte Alexanderson nach Amerika aus und wurde bei General Electric angestellt. Dort machte er viele bedeutende Erfindungen, unter anderem einen Einphasen-Antriebsmotor für Lokomotiven und Triebwagen

Von weit größerer Bedeutung waren Alexanderson’s Arbeiten auf dem Gebiet der Funktechnik. Ab 1904 arbeitete er unter anderem an der Entwicklung eines Hochfrequenzalternators für Funktelegrafie auf Langwelle (bis 100 kHz). Diese Senderbauart fand weitgehende Verwendung für den transatlantischen Funkverkehr während und nach dem ersten Weltkrieg. Er sah indessen die Möglichkeiten der Elektronenröhre, nahm an ihrer Entwicklung teil und führte Experimente durch, die zu effektiven Sendern und Empfängern für Kurzwelle führten. Während seines langen Lebens arbeitete Alexanderson auf verschiedenen Gebieten der Elektrotechnik. Zum Beispiel konstruierte er Generatoren, Motoren, Höhenmesser und ein Landungssystem für Flugzeuge.

Ihm gelang es als erstem, Bildübertragungen auf Kurzwelle über den Atlantik durchzuführen (1924), und er leistete wertvolle Beiträge zur Fernsehtechnik. 1955 meldete er einen neuartigen Farbfernsehempfänger zum Patent an. Alexanderson erhielt für seine Erfindungen und Konstruktionen insgesamt 344 Patente, die meisten für General Electric.

Das Baudenkmal
Von den zwanzig 200-kW-Alexanderson-Sendern, die von General Electric in den USA gebaut und rund um die Erde aufgestellt wurden, existiert heute nur noch der in Grimeton. Das Besondere an Grimeton ist die Gesamtheit, in welcher alles, was in den 1920-er Jahren gebaut wurde, noch heute vorhanden ist. Außer dem voll betriebsfähigen Sender kann der Besucher die gut erhaltenen Gebäude, die einzigartige Antenne und das „Funkdorf“ sehen. Sogar das alte Stationsauto, ein 1931-er Chevrolet, steht hochpoliert da, ebenso eine Kraftstoffpumpe von „Gulf“.

 


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